Avellino DNA-Test

Nachweis von Hornhautdystrophien

Hat ein Patient die Veranlagung für eine Hornhautdystrophie, würde ein keratorefraktiver Eingriff wie LASIK oder LASEK den Krankheitsverlauf beschleunigen bzw. verstärken. Die ersten Anzeichen für eine Hornhautdystrophie sind jedoch subtil und werden bei der präoperativen Untersuchung oft nicht festgestellt. Die Diagnostik im Augenbereich umfasst daher neben Ultraschall, OCT und Bildgebung auch DNA Tests.

Der Avellino DNA-Test ist ein einfach anwendbares Verfahren zum zuverlässigen Nachweis von Mutationen im TGFBI-Gen. Mit dem Test kann eine Veranlagung für die relevanten Hornhautdystrophien vor einem keratorefraktiven Eingriff ausgeschlossen und so weitreichende Nebenwirkungen vermieden werden.Gittrige und granuläre Hornhautdystrophien, die Reis-Bücklers-Hornhautdystrophie sowie die Thiels-Behnke-Hornhautdystrophie werden durch Mutationen im TGFBI-Gen verursacht. Die Produktion des TGFBI-Genprodukts Keratoepithelin wird durch den operativen Eingriff angeregt und der Krankheitsverlauf forciert. Deshalb gelten alle durch TGFBI-Mutationen verursachten Hornhautdystrophien als Kontraindikationen für refraktive Lasereingriffe.

Auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) wurde der patentgeschützte Avellino DNA-Test als bahnbrechende globale Gesundheitstechnologie gewürdigt und Avellino Labs als Technologiepionier 2015 ausgezeichnet. Seit 2016 ist der Avellino DNA-Test über die Polytech Domilens GmbH erhältlich. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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