Was jeder selbst gegen sein AMD-Risiko tun kann

Alter und genetische Veranlagung lassen sich nicht beeinflussen, die Lebensweise schon. Rauchen ist ein maßgeblicher Faktor und schadet dem belasteten Gewebe zusätzlich.

TIPP: Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, tun Sie auch etwas Gutes für Ihre Augen.

Auch wenn unsere Netzhaut der Aufnahme von Licht dient – zu viel Licht kann ihr schaden. Das gilt besonders für die Makula. Vor allem die energiereichen UV- und Blauanteile des Sonnenlichtes können in der Makula chemische Prozesse auslösen, die zur Bildung äußerst aggressiver Substanzen führen – sogenannter freier Radikale.
In jungen Jahren schützt sich das Auge durch eine ausreichende Menge sogenannter „Radikalfänger“. Wichtige Radikalfänger sind die Farbpigmente Lutein und Zeaxanthin. Sie verleihen der Makula die gelbe Färbung (Makula = gelber Fleck). Die gelben Makulapigmente filtern außerdem die energiereichen blauen Anteile des Lichtes heraus. Lutein und Zeaxanthin wirken also wie eine Sonnenbrille im Auge.

TIPP: Als zusätzlicher Schutz gegen die aggressiven, blauen Anteile des Sonnenlichtes sollte im Freien immer eine gute Sonnenbrille getragen werden.
Auch eine Operation des Grauen Stars (Katarakt-Operation) kann eine Belastung für die Netzhaut darstellen. Durch die bei der Operation eingesetzte, künstliche Linse fällt wieder mehr Licht in das Auge. Aber mehr Licht heißt auch mehr belastendes „blaues“ Licht für die Makula.

TIPP: Eine Kunstlinse mit Blaulichtfilter, erkennbar an ihrer leicht gelben Färbung, kann zusätzlichen Schutz für die Makula bringen.

Vorsorge

 

Hohe Blutfettwerte und Bluthochdruck schaden nicht nur den Gefäßen des Herzens, sondern verschlechtern auch die Durchblutung und damit die Nähr- und Sauerstoffversorgung der Makula. Zudem kann eine ungesunde, vitamin- und mineralstoffarme Ernährung dazu führen, dass der Makula die benötigten Nährstoffe nicht ausreichend zur Verfügung stehen.

TIPP: Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die ausreichende Aufnahme von Lutein, Zeaxanthin, Omega-3-Fettsäuren und einiger weiterer definierter Mikronährstoffe das AMD-Risiko senkt bzw. das Fortschreiten einer AMD verlangsamt.

 
 

Wichtig: Vorsorge treffen!

Da die trockene Form der AMD in die feuchte Form übergehen kann, ist für jeden eine regelmäßige Netzhautuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr durch den Augenarzt wichtig. Zudem müssen Warnzeichen wie verzerrtes oder schlechter werdendes zentrales Sehen schnellstmöglich augenärztlich abgeklärt werden.

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Quellen: Polytech Domilens, BVA

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